Smith-Madrone

Smith-Madrone wurde 1971 von den beiden Brüdern Stu und Sam Smith geboren. Beide stammen aus Santa Monica in Südkalifornien, wo sich Stu zunächst als Rettungsschwimmer und Charles als Lehrer durch schlugen. 1971 fiel der Startschuss für ihr Weingut, nachdem Stu einige Hektar Land am Spring Mountain District im Napa Valley erwarb. 1972 folgten die ersten Pflanzungen auf bis zu 700 Metern Höhe mit Cabernet Sauvignon, Chardonnay und Riesling (die Wurzeln der Smiths reichen in die Pfalz zurück, von wo aus Vorfahren 1730 die USA erreichten). Kurz darauf folgte Charles seinem Bruder nach St. Helena und stieg mit ins Weingut ein. Mittlerweile ist auch Stu's Sohn, Sam Smith, mit an Bord, welcher die Rolle des Assistant Winemaker einnimmt. Er arbeitete in Weingütern in Washington, Neuseeland, Australien und Deutschland. Als er 2012 bei Ernie Loosen an der Mosel arbeitete, lernten wir uns kennen. Damals schon bärtig und noch langhaarig, versackten wir bei ein paar Bier an der Mittelhaardt und er erzählte mir von seinen Trips nach Südostasien. Die Reben wachsen auf sehr steinigen Vulkanböden mit teils sehr hohem Eisengehalt, erkennbar an deren roter Färbung. Erwähnenswert ist, dass die Jungs überzeugte Dry-Farmer sind, sprich ihre Weinberge nie künstlich bewässern. Lediglich etwa 40.000 Flaschen werden jährlich gefüllt. Eines der letzten, klassischen kalifornischen Boutique-Winerys, reine Männerwirtschaft, schwer auffindbar und ohne Termin muss man sowieso nicht danach suchen. Herzensangelegenheit, diese Weine zu führen.

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